nach Hause ...

Samstag, 15.03.2014

Bunas tardes juntos,

und so sit ich jetzt ein letztes Mal hier in meiner Küche und schreib einen letzten Blogeintrag für euch. In 6 Stunden kommt mein Taxi und bringt mich zu Flughafen und dann bin ich nach einer langen Reise am Montag ( hoffentlich) in Deutschland und zu Hause.

 

Die Zeit hier in Ecuador war echt, sehr gut, ich hab viel erlebt und auch gelernt ( denk ich mal ;). Neben all den schönen Erfahrungen und Erlebnissen ist es aber auch schöne wieder nach Hause zu kommen. Wird Zeit das ich mich um mein weiteres Leben kümmer. ( Studium, Heirat, Kinder ( das hat aber noch Zeit ;))

Ich bedanke mich bei euch das ihr so fleissig meinen Blog gelesen habt ( insgesamt wurde die Seite 1000 mal aufgerufen, das ist doch was ;). Ich hoffe es hat euch immer Spaß gemacht wieder was neues zu hören, und noch ein mal Entschludigung für die vielen Rechtschreibfehler ( Hobby-Legastheniker;). Viellecht gibt es irgendwann in meinem späterem Leben ja mal wieder einen Blog , wer weiß...

Dann will ich mich noch bei meinen Eltern bedanken die das alles ermöglicht haben! DANKE MAMA UND PAPA.

Und ein besonderen Dank auch an Iris und Manfred die mich finanziell sehr unterstützt haben;) DANKE!

 

so das wars! Der LUKI geht jetzt wieder nach Hause und der Blog aus Ecuador ist zu enden. Schluss, aus, fertig. Ich hoffe das ich viele von euch bald wieder sehen werde,

viele Grüße ein letztes Mal aus Quito,

 EUER LUKAS

TonSupa, Geburstagsfeiern und die letzten Tage !

Montag, 10.03.2014

Hali , Halo , Hallöchen

jetzt ist es schon wieder eine Woche her das ich am Meer war, aber ich berichte euch trotzdem noch davon;) Habt ja schon lang nix mehr gehört. Also es ging letzten Freitag um 4 Uhr nachts los ( CHUtA! ( spanisch: "scheiß...";)). Auf der Hinfahrt war noch alles schön ruhig, wir sind nur einmal 20 min im Stau gestanden( das ist noch gar nichts für Ecuador). Nachdem wir die schöne grüne Hügellandschaft der Anden passiert hatten ging es durch das dschungelartige Flachland bis zur Küste. Tonsupa ist eine Art Party-Stadt in der Nähe von Esmeraldas, gleich daneben ist Atacames, wo ich schon einmal im Dezember war. ( jaja bin jetzt doch schon lange hier ...). Naja auf jeden Fall konnten man sich dieses mal über Bombenwetter, eine Appartment mit Küche und Blick auf das Meer freuen. Allerdings waren wir insgesamt 12 Leute, und es waren insgesamt nur 7 Betten ;) Aber hey kein Problem, wir sind ja noch jung, dann halt immer 2 in einem Bett! War auch wirklich kein Problem dann, geschlafen haben wir eh nicht sooo viel ;). Dieses Wochenende war gerade Carneval in ganz Ecuador und das heißt auch zielich viel Party im ganzen land. Am Strand ist das besonders gut, weil es auch am Abend noch sehr war ist und man in Badehose, Flippflopps und einem Drink in der Hand am Strand feiern kann. Das haben wir auch gemacht;)! War echt cool und deswegen haben wir untertags viel entstpannt, waren in dem Pool von unserem Hotel am Meer und lecker essen ( Reis mit Meeresfrüchten , HERMOSO ( spanisch:Lecker!))  . Tja und das ging dann 4 Tage so bis Dienstag und wir wollten ganz entspannt am Mittag zurück fahren. Naja ... ganz entspannt mehr oder weniger. Wir standen sage und schreibe ( Entschuldigung für diese Ausdrucksweise, aber mir fällt im Moment nichts passenderes ein) 6 Stunden im Stau !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! alle 10 min haben wir uns ca. 10 Meter bewegt. Ich stand zwar schonmal im Stau , aber so lang noch nie. So was gibt es denk ich auch in Deutschland nicht. Da an Festtagen alle ans Meer wollen kann so was schon mal passsieren in Ecuador. Aber wen man selber nicht fahren muss ich das ganz auch nicht ganz so schlimm, mit lauter Musik wie Salsa und Bachata "schlendert" man dann so durch die Landschaft und ist eigentlich doch ganz glücklich. Da wir also sehr spät dran waren ( 2 Uhr nachts!), wollten dann die anderen die alle aus Ambato kommen ( ich war nur mit Freunden aus Ecuador unterwegs), auch nicht mehr die Kurve über Quito machen und mich  da abladen. Also bin ich halt mit nach Ambato und hab im Haus von einer Freundin geschlafen;) Am nächsten Tag war dann noch der Geburtstag der Mutter und da muss man natürlich noch dableiben ;) Am Mittag gabs ein rießen BBQ ( Juhuh endlich mal wieder richitges Fleisch und kein Burger;) und am Abend wurde ein bisschen getrunken ( sogar die Großeltern ;)und dann natürlich getanzt. Da war ich auch mit dabei und hab zusammen mit Oma, Opa , Enkel, Schwester und vielen mehr auf alte Schlager getanzt. JA , feiern hier in Ecuador ist echt schön ... dann kann es schon mal passieren das man zu Hause vergisst, und man sich dort fragt wo sich denn der "Kleine" rum dreibt. Aber am nächsten Tag war es dann auch genung und es ging wieder zurück nach Quito. Dieses mal ganz ohne Stau!

Tja dann war auch schon Freitag und schon wieder Wochenende. Mein letztes. Ich hab noch einen kleinen Ausflug in ein Dörfchen in der Nähe gemacht ( ganz nett in der Bergen und lecker essen) und war heute in einem riesen Eikaufszenrtrum mit Kino. Ein bisschen stolz ist man schon wenn man sagen kann das man das Meiste  des Films verstanden hat;). Und so war auch dieses Wochenende passé und jetzt bleiben noch 5 Tage in Quito. Viel wird nicht mehr passieren, muss packen und meinen Flug vorbereiten;). War auf jeden Fall eine Hammer Zeit, ich würde sagen ich habe viel gelernt und gesehen;) Wird Zeit das ich wieder heim komme! ;) Vermissen werd ich mein "zweites" Leben hier sehr.

Also ich melde mich noch mal vor meinem Abflug, bis dahin macht es gut und passt auf euch auf, bald sehen wir uns wieder;)

 

Grüße vom Muchacho aus Ecuador, dem kleinen Lukas, der  jetzt doch schon ein bisschen Ecuadorianer ist ;)  

Blick von Appartment Hier haben 8 Leute geschalfen und unsere Küche

 

Guagua Pinchincha

Montag, 24.02.2014

Hallo liebe Freunde,
nach dem mal wieder eine Woche vorbei ist und jetzt nur noch 3 bleiben ( ging dann doch schnell) gibts natürlich mal wieder was zu berichten vom Lukitas aus Ecuador! Die Region in der ich wohne heißt Pinchincha. Und zwar deswegen, weil es dort zwei Vulkane gibt: den Rucu Pinchinch (das ist Quichua und heißt so viel wie "Papa") und den Gugua Pinchincha ( "Mama"). Nach dem ich jetzt schon auf dem Rucu Pinchicha war fehtl jetzt noch die "Mama". Dewegen ging es diesen Samstag am morgen um 6 Uhr los! Da diese zwei Vulkane die Hausberge von Quito sind musste man nicht so lang fahren und wir waren schon nach einer Stunde da. Allerdings nicht ganz da wo wir hin wollten. In der letzten Nacht hatte es viel geregnet und die Erde war nass und uns Bus kam den Berg nicht rauf. Naja kein Problem dann laufen wir halt eine Stunde mehr;). DIe Wanderung an sich war cool, war mal wieder schön aus dem stressigen Quito raus zukommen und Stille der Natur zu genießen. Ohne größere Probleme sind wir dann am Refugio auf 4.100 Meter angekommen. Es war dann ziemlich schnell viel kälter und auch ein heftiger Wind kam auf. Zum Kraterrand waren es dann nur noch 20 Minuten mehr ( 4700M). Und schon waren wir da... und wurden fast vom Wind wieder runter geweht. Es war echt sehr kalt und leider auch sehr wolkig, sodass man leider nicht in den Krater hinunter schauen konnte. Trotzdem hatt man gute Aussucht auf Quito und aus dem Krater kam ganz oben mollige Wärme heraus ;). Nach ein paar Fotoshootings und eine "Gipfel-Käse-Brot" gings dann wieder runter. Das Angebot eines netten Ecuadorianers uns mit den Auto bis nach unten mit zunehmen haben wir dann doch  abgelehnt, und sind ganz sportlich alles wieder runter gelaufen. So waren wir dann auch schon gegen 3 Uhr wieder in Quito und ich war ziemlich fertig. Von der Höhe hab ich ziemlich Kopfschmerzen bekommen. Ich glaub auf die Spitze des Cotopaxis wären wohl echt nichts für mich gewesen. Gut das ich es doch nicht gemacht habe. So bleibt jetzt noch ein bisschen Geld über und es kann nächstes Wochenende über Carneval ein letztes mal  ans Meer gehen. Das wird sicher wieder geil. Bis dahin wünsch ich euch alles gute, ich hoffe es geht gut! Ihr hört dann wieder was von mir wenn ich vom Meer zurück bin. Dann bleiben auch nur noch 2 Wochen.
Also bis bald und Grüße von Latino Luki

Jetzt gehts los und schon oben ;) am Kraterrand Der zweite Gipfel

Ambato!

Dienstag, 18.02.2014

Hallo liebes Deutschland,

mal wieder ist ein Wochenende vorbei und mal wieder gibt es was zu erzählen. Diese mal sind wir nach Ambato, einer kleinen Stadt im Süden, gefahren. Eigentlich ist diese Stadt sehr bekannt für den  Carneval, aber da ist die Stadt dann sehr voll und deshalb sind wir zwei Wochen früher hin um uns das mal genauer anzuschauen. Die Fahrt war wie immer ganz nett , mit Aussicht auf viele Vulkane und die schöne Landschaft Ecuadors;)! Nach zwei Stunden waren wir dann auch schon da und die Stadt war nicht so besonders. Was aber sehr cool war, war das ein Vulkan ziemlich in der Nähe war den man von der Stadt aus sehen konnte und aus dem erst vor einer Woche noch Lava kam. Deswegen waren kamen jetzt immer noch große Rauchschwarden raus, was echt krass aussah. Wir sind dann extra noch ein bisschen näher an den Vulkan um ein paar Bilder zumachen. Angeblich hat der Vulkan auch manchmal vor sich hin "gerummelt" und die ganze Stadt hat gewackelt. Das haben wir aber leider nicht mit bekommen. Ansonsten war Ambato auch ganz nett, mit ein paar Kirchen in der Altstadt und ein paar schönen Parks. Das Beste war die Disko in der wir am Abend waren, mit Blick über ganz Ambato und der besten Musik in ganz Ecuador ;) Da hat sich der Ausflug doch gelohnt. Neben ein paar leckern einheimischen Essen, gibt es dann auch nicht viel mehr zu erzählen und wir sind wieder gut in Quito angekommen.Wahrscheinlich ist am Ambato wohl doch interessanter wenn Carneval ist, aber ich glaub ich gehe nicht nochmal hin! Jetzt bleiben noch ca. 3 Wochen bis ich zurück komme und ich hoffe bis dahin ist das Wetter bei euch auch wieder ein bisschen wärmer. Sonst bleib ich doch hier!

Viele Grüße aus dem sonnigen Ecuador, der Mitte der Welt ,

Euer Lukas

 

  mein Zimmer ;) der Vulkan der Vulkan 2 Ambato bei Nacht

Kolibris, Wasserfälle und Nebelwälder

Dienstag, 11.02.2014

Buenas Tardes Senioritas, Senioras, Seniores, Amigos y mi familia,
Esta fin de semanan fuimos al Mindo ... hmm villeicht doch besser Deutsch. Also der Lukas hat mal wieder was zu erzählen und zwar von einem Wochenende in Mindo. Mindo ist ein kleines Dörfchen, 2 Stunden von Quito entfernt und liegt in den sogenannten "Nebelwäldern". Was man darunter versteht hat man sehr schnell gemerkt. Nach dem wir ohne weiteres den Bus nach Mindo bekommen haben, hat sich die Natur wie im Flug verändert, auf einmal gab es viel mehr Berge und es war alles Grün, so ähnlich wie im Regenwald. Nebelwälder heißt es dewesgen, weil in diesen grünen Wäldern, große weiße Wolken hängen, und man von einem Moment auf den Anderen schon mal im Regen stehen kann. Starker Regen. Diesen Regen hatten wir auch als wir ankamen. Deswegen haben wir uns gedacht wir nutzen das schlechte Wetter für ein Besuch im Schmetterlings-/Kolibri-Haus und in der Schokoladen-Fabrik. Das Schmetterlingshaus was ganz nett, es gab einen kleinen Vortrag über den Schmettling, bei dem man auch Raupen und Larven anfassen konnte. Eine Raupe war echt riesig, komisches Gefühl wennn sie einem über die Hand krabbelt. Die Schmetterlinge an sich waren ganz cool, aber sowas habe ich schon oft gesehen bei meiner Arbeit auf der Mainau. Cool war das ich noch ein Schmetterlingsflügel gefunden habe, den ich auch gleich mal eingesteckt habe, zeig ich euch dann. Viel intressanter waren die Kolibris. Das sind komische, kleine Vögel, die in der Luft "stehen" können und auf rückwärts fliegen  können. Wenn sie angeflogen kommen hört sich das an wie kleine Hubschrauber, denn sie machen 50 Flügelschläge pro Sekunde. Dieses mal war man auch ganz nach dran und musste nicht wie im Dschungel mir dem Fernglas suchen. Die Kolibris werden durch bestimmt "Fütterungsanlangen" angelockt und kommen desewegen ganz nah an die Menschen dran. Naja danach gings weiter in die Schokoladen-Fabrik, wo es auch ein Führung mit Verköstigung ( das Beste) gab. Zuerst wurde im Garten, die Pflanze gezeit aus der  die Schokolade gemacht wird ( diese Pflanze wächst nur am Äquator, andere Länder müssen für die Produktion diese Pflanze importieren, Ecuador nich!). Es gab auch noch viele andere Pflanzen, wie Lemonengras, seltsame Früchte und Ingwer, was alles Zutaten für bestimmte Schokoladen-Sorten waren. Dann haben wir die Maschienen gesesehn, mit denen man aus den Schoten der Schoko-Pflanze Schokolade macht. Echt ein riesen Aufwand. Dann gings endlich zu Kostprobe. Die 100 % Schokolade hat sich so gut geschmekt, aber in Kombination mit Ingwer-Sirup und Zucker echt lecker. Der Schoko-Brownie war dann das Highlight zum Schluss. Wir sind dann noch essen gegangen und später auf das "Trommelfest". Da haben sich einfach ein paar Hippies auf die Straße gesetzt , wild getrommelt und getanzt. Dann ging noch ein Mann rum, der "besondere" Brownies verkauft hat. Das hat dann doch die Vermutung nahe gelegt, das diese Leute doch ein paar Hilfsmittel brauchen um so tanzen zu können. Dieses mal hab ich aber die Finger davon gelassen;), denn am morgen gings wieder früh los. Nach einem guten deutschen Frühstück gings los auf eine Wanderung zu einigen großen Wasserfällen. Allerdings wurde der Weg sehr steil. Aber wie das so ist in Ecuador, haben wir eine nette Familie getroffen, die die armen 8 Wanderer hinten auf dem  Pick-up 6 km den Berg hochgefahren hat. Umsonst! So was hätte es wohl in Deutschland nicht gegeben... Oben angekommen sind wir dann mit einer Gondel über eine Schlucht gefahren und dann durch den Nebelwald gestapft. Es hatte heute übringens noch nicht geregnet. Noch nicht. Wir sind dann gleich mal los zum dem größten Wasserfall, der "Reina" ( Königin). Die Stunde Wanderung hat sich dann doch gelohnt, der Wasserfall war echt groß und man konnte sehr nah ran. Zwei von uns sind sogar fast drunter gestanden ( mit Badehose natürlich). Dann gings wieder zurück und zu einem weiteren Wasserfall, der aber ein bisschen kleiner war. Es hätte noch mehr Wasserfälle gegeben aber wir hatten jetzt Lust auf Action. Die anderen wollten Zipplining machen ( an einem Drahtseil über Schluchten fahren) das habe ich aber schon mal in Banos gemacht und deswege habe ich mit einer Freundin "Canyoning" gemacht. Bei dieser Sportart seilt man sich direkt in großen Wasserfällen ab. Das wollte ich unbedingt mal ausprobieren. Nach einem kleine Marsch kamen wir auch schon am Wassserfall an. Zu unsere Überaschung, hatte der Guide aber weder Neoprenanzüge, noch Schuhe zum klettern dabei! Wir mussten also unsere eingenen Schuhe anziehen und auch das eigene Unterhemd. Zum Glück hatte ich noch mehr zum Anziehen dabei. Das Abseilen hat echt Spaß gemacht, wenn man an der Kante steht oder wenn man im Wasserfall drin ist und das Wasser auf einen runter brasselt ist das echt ein krasses Gefühl. Das muss ich irgendwann noch mal machen. Auf dem Rückweg hat es dann wieder angefangen zu Regnen. Und wie. Und meine Schuhe waren komplett nass, deshalb bin in dann Barfuss zum Hotel und  dann auch in den Bus nach Quito. ( War auch mal eine Erfahrung, gar nicht so schlecht ohne Schuhe;). So bin ich dann auch dieses mal wieder gut "Zuhause" angekommen. Wir sind dann noch was essen gegangen und haben eine Freund verabschiedet. Jetzt kenn ich nur noch  Mädchen hier im Volunteer-House ;).
Das war es dann auch schon wieder. Ich hoffe ihr fandet es interessant. Mir geht es hier gut, wie immer! Bleiben noch 5 Wochen;)!

Grüße vom Muchacho Lukas aus Ecuador! Wasserfall Nebelwald Schokoladenfabrik Schokoladenbaum Kolibri Kleine Raupe Nimmersatt

Ein Wochenende in Quito

Samstag, 01.02.2014

Und mal wieder gibt es ein kleines Update von mir, da ihr ja schon länger nichts mehr von mir gehört habt. Nach dem letzten Ausflug nach Papallacta, waren wir letztes Wocheenende nur ein bisschen in Quito unterwegs. Wir waren als ersten in einem "Vivarium" , das ist so ähnlich wie ein Zoo nur das es nicht so große Tiere gibt. Wir waren ein bisschen tolz drauf, dass wir fast alle Tier die da in einem Kasten eingesperrt waren schon einmal in echter Natur gesehen haben, inklusive Kaimanen und Anaconda. Trotzdem war auch das Vivarium ganz nett und es gab dann noch einen kleinen Vortrag, bei dem der Unterschied zwischen giftig und nicht giftig erklärt wurde. Und um das noch deutlich zu machen, hat durften wir dann noch eine giftige Schlange anfassen und uns überzeugen das die Tierchen auch ganz nett sein können. ( so eine Schlangenhaut fühlt sich echt seltsam an). Danach gings weiter in den botanischen Garten von Quito, das war allerdings nicht so der Bourne, weil wir alle diese Pfalnzen schon offt gesehen hatten. Tortzdem war es auch das erste mal das ich mein Finger in eine Fleisch-Fressende Pflanze gesteckt habe;) Muss man auch mal machen.


Am Sonntag habe ich dann einen Ausflug auch eigene Faust gemacht. Ich hatte mir schon oft vorgenommen mit dem Fahrrad zur Seilbahn zur fahren, dann hoch und den ganzen Berg wieder runter zu rasen. Und dieses mal habe ich es auch wirklich gemacht. Das Fahrrad das ich bentze ist von dem Besitzer des Hauses in dem ich wohne. Ich kann mir das immer ausleihen wenn ich will ,echt nett. Allerdings ist es eher ein etwas altes und klappriges Teil. Trotzdem wollt ich unbedingt den Berg runter fahren. Am morgen gings um 8 los und erst mal 200 Höhen Meter zur Seilbahn. Und da hab ich schon nach einer halben Stunde schlapp geamacht, weil es so heiß war und es fast enkrecht rauf ging. Aber ich quäl mich gern und deswegen habe ich den Rest einfach geschoben. Bei der Seilbahn hab ich mich erst mal über das billig Ticket gefreut, für 3 euro war ich dann oben auf dem Pinchincha. Es war sehr kalt aber ich war vorbereitet und hatte viele Kleider dabei. Oben haben ich dann noch zwei professinell Biker getroffen und ich hab mich ein bisschen geschämt für meinen "Ackergaul". Trotzdem waren sie sehr nett und haben mir den Weg gezeigt und ich bin erst mal hinter her gefahren. Die Strecke war sehr schön, perfekt zum Mountainbiken, allerdings sind meine Finger fast abgefroren. Nach 15 Minuten waren der steilste Teil vorbei ( zum Glück, mein Fahrrad hat schon ziemlich geklappert). Jetzt gings durch die grüne Hügel landschaft runter Richtung Quito. Vorbei an vielen kleinen Höfen, die leider auch immer Hunde hatten, die mir bellend hinterher gerannt sind. Da hatte ich schon ein bisschen Angst, aber ich hab sie doch immer alle abhängen können! Neben vielen schönen Aussichten auf Quito, habe ich auch mein erstes Alpaca gesehen. Das stand ganz allein am Wegesrand. Ich wollte ein Foto machen wurde aber leider gleich wieder von 3 Hunden attakiert. Also bin ich weiter der Berg runter. Interessanterweise kam ich aber nicht wieder an der Talstation raus, sondern weiter im Norden der Stadt. Es war ein ziemlich armer Vorort und ich wurde ziemlich skeptisch beeugt von den armen Bewohnern. Ich bin so schnell ich konnt durch gerast, vorbei an Backsteinhäsuern und schlamm Straßen. Und dann, zack, nachdem ich eine größere Straße runter gehafahren bin war ich in der Altstadt, nur 20 min von meine Haus entfernt. Das war ein krasser Unterschied,erst das arme Viertel und dann die saubere Altstadt mit tausenden von Touristen. Das ist schon seltsam an einer Großstadt. Arm und Reich, hässlich und schön alles aufeinander. Naja ich bin dann gut zuhause angekommen und hab mich gefreut, das mich keiner der Hunde gefressen hat.


Dieses Wochenende ist es auch eher ruhig, vielleicht geh ich noch ein bisschen wandern. Heute geht mein bester Kumpel hier in Ecuador mit dem ich fast alle Ausflüge geamcht hat. Naja aber man trifft auch immer wieder neue Leute. vielleicht kann ich doch noch jemand finden der mit mir nach Columbien fährt ;)


das wars dann erst mal wieder von mir,


EUER LUKAS

Fleisch fressende Pflanze Ich und mein Fahrrad aufm Pinchincha Blick auf Quito und nochmal Quito

Papallacta

Freitag, 24.01.2014

Und mal wieder gibt es etwas zu hören von mir. Nachdem jetzt wiedere der Alltag eingekehrt ist und man sich am Wochenende erst mal erholen muss haben wir letzten Sonntag nur einen kleinen Ausflug gemacht und zwar nach Papallacta. Am Abend davor war ich übrings im Stadion zum Fußball schauen mit dem Besitzer des Hauses in dem ich wohne. Die beste Mannschaft in Quito heißt  " La Liga". Das war mein erstes mal im Stadion und es war echt intressant. So ein Stadion ist echt riesig. Das Spiel an sich war nicht so professionell wie in Deutschland, aber die Stimmung war trotzdem sehr gut, vorallem weil "la liga" 3:0 gewonnen hat;)! Auf jeden fall gings dann am nächsten Tag nach Papallacta, was eigentlich nur in ein kleines Dorf in den Bergen ist, aber dafür die schönsten naturellen Thermalquellen ganz Ecuadors haben soll. Davon mussten wir uns natürlich überzeugen und sind nach 3 Std. Fahrt in dem kleinen Dorf angekommen. Das Wetter war nicht so der Hammer, leichter niesel Regen, so um die 15 Grad und viele Wolken. Aber für Thermalbäder eigentlich perfekt. Nachdem wir uns umgezogen hatten war uns erstmal ziemlich kalt und deswegen sind wir gleich mal in ein richitg heißes Becken, war richtig entspannenden ( hat mich an die Therme in Konstanz erinnert, wo ich auch ab und zu hin geh.) Natürlich wollten wir auch die anderen Becken ausprobieren, die alle eine andere Temperatur hatten. Um uns ein bisschen ab zu kühlen sind wir dann in das kälteste Becken gegangen! Und das war auch wirklich das kälteste Becken, ich glaube in so kaltem Wasser war ich noch nie, nicht mal im Bodensee. Also ganz kurz rein, kurz vor Kälte fast gestorben, gleich wieder raus und ab ins Warme;) Als ich dann nach einer Stunde wieder aus dem Wasser raus bin hat sich kurz alles gedreht, war wohl doch ein bisschen zu viel für den Kreislauf. An sich war das Bad sehr schön, mitten in den Bergen gleich neben einem Fluss in dem ich auch kurz baden war. Ich bin mir aber nicht sicher ob das heiße Wasser nicht doch ein bisschen nach geheizt wurde  ;). Nach 4 Stunden gings dann auch wieder heim, was ein bisschen länger gedauert hat, da keiner der vorbeifahrenden Buse ein paar arme Ausländer mit nach Quito mit nehmen wollte. Irgendwann hat es dann doch geklappt und wir sind gut angekommen. Der Ausflug hat sich gelohnt, aber noch mal geh ich da wohl nicht mehr hin. Dann lieber wieder in Konstanz, mit Blick auf den Bodensee.!
Das wars auch schon wieder von mir. Was ich diese Wochenende mache weiß ich noch nicht genau. Vielleicht ein bisschen Fahrrard fahren in den Bergen. Davon berichte ich euch dann wieder nächste Woche. Bis dahin machts gut und denkt ab und zu an euren,

LUKI!

Im Stadion Papallacta, warmes Becken Becken mit Bergen im Hintergrund rechts ist der Fluss Ich in Papallacta;)

Im Dschungel!

Dienstag, 14.01.2014

hola muchachos,

Es gibt mal wieder was zu hören von mir und zwar von meinem Ausflug in den Dschungel! Nach unserem Ausfulg ans Meer hatten wir dann nach einer Woche doch schon wieder Lust zu reisen und deswegen gings letzten Mittwoch los in den Dschungel von Ecuador. Dieses mal mussten wir nicht alles selber planen sondern haben uns bei einer 4-tägige Reise bei der Sprachschule angemeldet. Wir wurden Mittwoch Nacht von unserem Haus abgeholt und dann zur Busstation gefahren. Und mal wieder hatten wir eine Nachtfahrt vor uns ( 8 Std.)( Dabei ist der Fensterplatz sehr beliebt weil man da besser schlafen kann ;). Deswegen spielen wir immer eine Runde Schnick-SchnackSchnuck, der Gewinner darf ans Fester. Zum Glück gewinn ich (fast) immer;)! Nach einer, aus diesem Grund sehr angenéhmen Nachtfahrt, kamen wir um 6 in Lago Agrio an. Einer Stadt die schon am Anfang des Regenwaldes liegt, was man am schwülem Klima gleich gemerket hat. Von einem Hotel aus hat uns dann ein Fahrer angeholt und wir sind 2 Std. lang an einem Fluss entlang gefahren, immer tiefer in den Regenwald. Am Beginn des Cuayabeno-Reservats sind wir dann ins Motorboot umgestiegen! Auf einem sehr kleinen Fluss sind wir dann noch tiefer in den Regenwald gefahren. Über unseren Köpfen große Bäume mit Lianen und unter uns das braune Wasser den Flusses, vor dem wir am anfang noch Respekt hatten, da es hier auch Piranhias, Krokodile und Delphine geben sollte. Diese Vermutung hat sich dann auch sehr schnell bestätigt.Nachdem wir auf unseren ersten Fahrt auf dem Fluss schon eine Affenfamilie im Baum gesehen haben, fahren wir mit dem Boot direkt an einer riesigen Anaconda vorbei. Der Fahrer fährt auf bis einen Meter an dieses riesen Tier dran damit wir Fotos machen können. Zum Glück hatte die Schlange grade gefressen und konnte sich nicht bewegen!!! Es war wie im Fernseh ! In der Mitte des Körpers war eine große Ausbeulung, wo sich das Tier befand das die schlange gefressen hatte. ( z.B. Affen, Tapire, Kaimane oder kleine Kinder ;).  Nach diesem Highlight, einem Faultier und vielen Vögeln kamen wir in unserem "Hotel" an. Es war Mitten im Dschungel, direkt am Fluss, auf kleinen Stelzen waren kleine Häuschen aufegabaut und es gab einen Aussichtsturm! Erst mal bekamen wir ein leckeres Mittagessen und dann konnten wir in unsere "Cabanos" ( kleines Holzhaus auf Stelzen.)Was uns ein bisschen gewundert hat war ,das das Zimmer viele Öffnungen nach außen hatte und jedes Tier rein fliegen könnte!! Naja aber damit werden wir schon klar kommen. Um 5 gings dann wieder ins Boot. Wieder haben wir einige Tiere gesehen und in einer größeren Lagune sagt der Guid dann: Hier könnt ihr schwimmen gehen! ...... echt?? gibt es hier nicht Piranhinas und Kaimane? Doch doch aber die machen nichts. Naja ok. Also sind wir schwimmen gegangen was auch gar nicht so schlimm war, das Wasser war schön warm! Auf dem Heimweg war es dann schon dunkel und wir haben unseren ersten Baby-Kaiman gesehen! ( 50 cm). Nach einem Abendessen gings dann auch gleich ins Bett. Der erste Tag war echt sehr schön!

 Als ich am morgen aufgestanden bin ist mir dann erst mal eine Fledermaus um den Kopf geflogen. Die hatten wir dann jeden morgen im Zimmer. Am diesem Tag haben wir  die Eingeborene besucht. In einem Dorf ganz in unsere Nähe haben wir mit einer Einheimischen "Yuca" geernetet und und eine Art Brot draus gemacht. Yuca ist ein bisschen wie kartoffel und mit Ketch-up oder Marmelade schmeckt dass das ganz gut ;) Dann ging es weiter zu einem Schamanen. Der hat uns erst mal seinen Garten gezeigt in dem er viele Heilpflanzen hat, aber auch andere Pflanzen von denen man Visionen bekommt und sehen kann was den Patienten fehlt .. ahhhhhha;) interessant. Die Pflanze ist eine Art Liane und heißt abgekocht "Iowaska" ( weiß leider nicht wie man er schreibt). Um Schamane zu werden muss man das mehrer Male im Monat trinken und mit den drauffolgenden Rausch klar kommen.... . Dann wurde uns noch eine Art Ritual gezeigt, mit dem Leute geheilt werden können. Am Abend hatten wir dann noch eine Nachtwanderung! Hier haben wir gleich am anfang eine Tarantula gesehen!  Sonst war es ziemlich grusslig bei Nacht, die vielen Geräusche und die Tiere die von Bäumen fallen könnten... aber wir haben alles überlebt!!

Am nächsten Tag ging es am morgen los zu einer Wanderung mitten durch den Dschunel. Mit langer Hose und Gummistifeln!. Neben vielen Insekten und Vögeln haben wir auch eine kleine giftige Schlange gesehen!! Am Mittag war dann eigentlich eine Mittagspause, wir haben aber lieber mit den Einheimischen ein bisschen Fussball gespiel.( Bei 33 Grad!)Am Abend ging es wieder mit dem Boot los um den Sonnenuntergang zu begutachten und auf dem Rückweg einige Kaimane zu beobachten, die man in der Nacht immer durch ihre leuchtenden Augen finden kann.

Am letzten Tag bin ich um 6 aufgestanden um von dem Aussichtsturm ein paar Vögel zu sehen. Mal wieder hatte ich Glück und direkt im Baum neben an war ein Affen-Familie die von Ast zu Ast gesprungen sind, Bananen gegessen haben und ihre Beobachter wunderfizig gemustert haben. Nätürlich hab ich auch viele Papageien und Tulcane gesehen und auch der Sonnenaugang war sehr schön. Da hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt. Nach dem Früstück ging es dann wieder zurück in die Zivilisation und zurück nach Quito in mein schönes Bett, wo man keine Angst vor Fledermäusen, Skorpionen oder Moskitos haben muss.

Alles in Allem war das echt ein sehr schöner Ausflug und ich glaube das ich in meinem Leben nicht noch einmal so viele exotische Tiere sehen werde! Trotzdem waren die 4 Tage dann auch genung und ich bin froh wieder in Quito zu sein.

Jetzt habe ich alle großen Ausflüge gemacht und es wird erst mal ein bisschen ruhiger. Von Montag bis Freitag werd ich wieder jede Woche in den Kindergarten gehen. An den Wochenende  noch ab und zu ein paar kleine Ausflüge von denen ich euch aber auf jeden Fall berichten werde!

Das war es dann erst mal wieder von mir, ich hoffe euch geht es allen gut. Jetz ist schon über die Hälfte rum, bald komme ich wieder heim,

bis dahin viele Grüße,

euer Lukas!

Im Motorboot Die Anaconda Unser Haus Unser Dorf Der Shamane Sonnenuntergang im Dschungel Dschungelwanderung! Kaiman!

Eine Woche Mee(h)r ...

Donnerstag, 02.01.2014

ich wünsch euch allen ein Frohes und glückliches neues Jahr 2014!!!!

Wie euch schon letztes mal erzählt hab, wollten wir Silvester dieses Jahr am Meer verbringen und das haben wir auch gemacht. Nach 6 Tage gibt es mal wieder viel zu viel zu erzählen aber ich versuch mal das wichtigiste rauszufiltern. Als viel Spaß beim Lesen und ignoriert einfach meine Rechtschreibfehler;) ( einer meinen neune Vorsätze fürs neue Jahr: weniger Rechtschreibfehler;)

Also  ging am Donnerstag am Abend los. Inzwischen finden wir das über Nacht fahren besser, weil man dadurch eine Nacht im Hotel spart und ganz früh am Tag ankommt. Deswegen kamen wir dann auch um 5 in dem kleinen Fischer-Örtchen Puerto Lopez an. Kein Schwe.. ähhh Mensch war  auf der Straße. Dafür war der Strand ruhig und er erste Blick aufs Meer sehr entspannend. Nach dem wir ein Hotel und einen Ausflug auf die Isla de la Plata organisiert hatten sind wir den Strand entlang gewandert und sind bei einigen Felsen baden gegangen. Ich dümple gerade schön im Wasser, freu mich über das warme Nass und denk an das arme Deutschland, da seh ich auf einmal ein Kopf im Wasser, ca. 10 Meter entfernt. Ein ziemlich großer Kopf und der kamen auch immer näher. Ich bin dann doch lieber an Land und hab mir das von da angeschaut. Das Tier , ein Seelöwe, so ca. 2 lang und ziemlich fett, hatte ein Verletzung am Auge und hat sich langsam an der Strand geschleppt. Auf einmal kamen dann auch Tierschützer die von jemand angerufen wurden und wollten dem Tier helfen. Aber nach 5 min Entspannung ist es einfach wieder selber ins Meer zurück. Das war das erste mal das ich mit einem Seelöwen gebadet habe ;). 

Das besondere an Puerto Lopez ist, das es direkt neben einem Nationalpark liegt, der auch die isla de la plata, eine Art Galapagos Miniatur-Ausgabe, liegt. Deswegen haben wir wohl auch den Seelöwen getroffen. Sonst sieht man solche Tiere nie. Am nächsten Tag gings dann also auf besagte Insel. Zunächst einmal sind wir mit einem größeren Boot fast 1 1/2 Stunden übers Meer gefahren, bei ziemlich unruhiger See. Dann kamen wir an der Insel an, und haben gleich mal ein paar Wasserschildkröten im Meer gesehen, die von unsren Guids gefüttert wurden. Dann sind wir auf die Insel und haben bei gefühlten 40 Grad eine Wanderung gemacht. Das seltsame Tier das uns dabei häufig und fast ausschließlich begegnet, war der sogenannte Blaufußtölpel. Eigentlich war diese Tier nicht so besonders, irgendwie eine Art Enten mit blauen Füßen. Einen intelligenten Eindruck haben sie auch nicht gemacht, wie sie so am Weg standen und die Besucher bewegungslos angestarrt haben. Bei diesen Tieren war die wohl Evolution besonders gnädig, denn wer seine Eier unbeaufsichtigt rum liegen lässt hätte in den großen weiten Welt wohl keine Chance. Naja deswegen leben sie wohl auch nur auf dieser Insel ;). nach der Wanderung und einem kleinen Snack sind wir dann noch zu einer anderen Stelle gefahren wo wir ein bisschen schnorcheln konnten. Das war ganz ok ;) Dann gings auch schon wieder zurück und wir hätten gern und ein paar mehr Tiere gesehen, Galapagos hätte dann wohl doch mehr zu bieten gehabt;). Dafür hatten wir schon ein Seelöwe gesehen und in Puerto Lopez gab es eine Menge Pelikane, auch interessant ;)

Auch am nächsten Tag waren wir wieder im Nationalpark unterwegs, dieses mal an der Küste, wo es besonders schöne Strände geben soll. Nach einer kleinen Wanderung kamen wir zunächst an eine Klippe mit sehr schöner Aussicht. Dann kamen wir an den ersten Strand, sehr klein und süß und mit schwarzem Sand! Nach einer ausgiebigen Bade-session gings auch schon weiter an den nächste  Strand, die Hitze wurde immer heftiger und es war gut das wir nicht doch mit dem Fahrrad gefahren sind. Auch der nächst Strand war sehr schön, wahrscheinlich der schönste Strand Ecuadors! (was ich bis jetzt gesehen hab ;). Mit kleinen Inselchen im Meer, weißem Sand und wenig Leuten. Der letzte Strand war auch der mit den meisten Leuten, langer Sandstrand und kleineren Wellen. Nach einem kleinen Badegang und einem schönen Sonnenbrand sind wir dann gegangen 5 wieder Puerto Lopez angekommen. 

Am nächsten Tag dem 30. Dezember gings dann schon mal los nach Montanita, wo wir Silvester feiern wollten. Anscheinend sollten alle Hotels belegt sein, aber wir haben uns gedacht einfach mal hin. Und wie das so ist im Leben hat man manchmal auch einfach mal Glück und wir hatten gleich beim ersten mal Fragen ein Zimmerchen für zwei Nächte. Wir sind dann aber doch noch in einem anderen Hotel wo ein paar Freunde von uns auch waren. Mitten im Zentrum!! Montanita ist eine bekanntesten Städte am Meer in Ecuador, bekannt für Surfen, Hippies und Party ohne Ende. Eine Art Ballermann in Ecuador, perfekt für Neujahr;) Haben sich leider auch viele andere Leute gedacht und so war der Ort mit tausenden von Leuten überfüllt und am Strand fast kein Platz mehr. Aber das war eine gute Abwechslung nach dem ruhigen Puerto Lopez. Schon am ersten Abend haben wir ein bisschen gefeiert und uns in der Party Stadt umgesehen. Am nächsten Tag wollten wir unbedingt mal das surfen ausprobieren, wenn man schon mal in DER Surf-Stadt ist. Wir haben uns für eine Stunde ein Brett geliehen und haben los gelegt. naja ... mehr oder weniger ;). Zunächst mal war es sehr schwer etwas weiter raus zukommen für die großen Wellen da man immer wieder zurück gespült wurde. Dann war es sehr schwer den richtigen Zeitpunkt der Welle zu erwischen, um mit zu surfen. Nach ein paar kläglichen Versuchen stand ich dann doch einmal auf dem Brett, ca. 2 sek, aber egal ich habe eine Welle im Pazifik gesurft !;)

Dann war es ja der 31. und wir haben und mit ein bisschen Getränken ans Meer gesetzt, zwischen viele anderen Hippies, die total entspannt zu ruhiger Techno-Musik getanzt haben. Nach kurzer anfänglicher Skepsis, konnte man das peinliche Gefühl dann doch überwinden und hat einfach mit gemacht ;). Gegen 12 wurde der Strand immer voller und um 12 gab es dann viele Feuerwerke und Böller und einen Surfbrett-Umzug. Man wünschte sich ein Feliz ano und stand noch ein bisschen am Meer. Danach gings ab in dem Club und die ersten 6 Stunden des neuen Jahres wurde nur getanzt. 

Am nächsten Tag gings für uns gleich weiter, ein bisschen müde, aber trotzdem motiviert. Wir wollten nicht direkt nach Quito zurück sondern über Guayaquil nach hause, die größte Stadt Ecuadors. Nach 4 Stunden kamen wir an und hatten erst mal wieder Glück das wir ein Ticket für die Busfahrt nach Quito in der Nacht bekommen konnten.  Dann haben wir uns ein bisschen die Altstadt angeschaut. Das beste war eine Park, in dem echte Leguane herumgelaufen sind, die man auch anfassen konnte oder füttern. Das waren auch sehr seltsame Tier, sehr langsam und sahen irgendwie gefährlich aus. Auf jeden Fall hatten wir jetzt  noch ein weiter exotisches Tier auf unsere Reise gesehen. Nach einem kurzen Aufenthalt an der Uferpromenade, am Rio de Guayaquil, einer der hässlichsten Flüsse den ich bis jetzt gesehen habe ( Wasser tiefbraun, mit Müll ), gings dann auch schon wieder zum Bus und ab nach Quito.

So das waren 6 Tage am Meer und mein längster Ausflug. Für das nächste Jahr stehen aber noch viele weiter Sachen an, die ich unbedingt noch machen will ( Cotopaxi, Kolumbien, etc.). Also wird es auch diese jahr immer wieder ein paar interessante Berichte von eurem Luki geben. Ich hoffe euch geht es gut und ihr hattet auch eine guten Start ins neue jahr

vergesst mich nicht,

euer Lukitas!

P.S: Bilder von der Stränden im Nationalpark kommen noch nach ...

Hotel in Puerto Lopez Frühstück am Meer Schildkröte Blaufußtölpel Isla de la Plata Hoel Montanita Partymeile Montanita Leguan und Ich Der Fluß in Guayaquil

 

 

Von Konzerten, Weihnachtsfeiern und Cuy

Montag, 23.12.2013

Sooooooo … ein Tag vor Weihnachten gibt es dann doch mal
wieder etwas zu hören. Und es gibt mal wieder viel zu erzählen. Wie auch zuhause
gab es auch viele Feste und Feiern, allerdings etwas anders als in Deutschland.

Zunächst war ich letzten Mittwoch mit Niklas und einer der
Sprachlehrerinnen an ihren Geburtstag auf einem Konzert, in dem wahrscheinlich
schönsten Park von Quito. Wir kamen so um 7 an und waren echt überrascht, dass
wir hier noch nicht waren. Der Park heißt Itchimba und liegt so ziemlich im
Zentrum von Quito auf einer Anhöhe und von dort kann man wirklich ganz Quito
sehen und vor allem bei Nacht ist das sehr schön. Das Konzert war dann in einem
Großen Haus aus Glas, wo man dann auch noch von drinnen die Stadt gesehen hat.
Am Anfang kam erst ein Solist, der wirklich gut war, die Hauptband war eine
Rockband, was auch ganz ok war. Das Beste aber war der Park, da kommen wir
bestimmt nochmal her.

So das war dann auch die  letzte Woche  im Kindergarten
vor Weihnachten, jetzt hab ich erst mal Weihnachtsferien bis nächstes Jahr;).
So richtig kommt man aber hier nicht in Weihnachtsstimmung, liegt wohl an den
frühlingshaften Temperaturen, dem Vogelgezwitscher und dem fehlenden Schnee;)
Ab und zu sieht man kleine Weihnachtsbäume, aber sonst gibt es nicht viel was
einen auf Weihnachten einstimmten könnte. Da hat die Weihnachtsfeier am Freitag
im Kindergarten schon ein kleines bisschen nach geholfen. Ich kam ein bisschen
früher und hab wieder mit geholfen beim Aufbauen. Wie immer in Ecuador, sollte
es eigentlich um 10 los gehen, die ersten kamen aber erst gegen 11. Naja als
dann doch der Raum voll war, gab es wieder kleine Tänze von der Kindern, die
von ihrer Eltern als Nikoläuse, Maria oder Josef verkleidet waren. Sah echt süß
aus. Leider hat die Musik irgendwie nicht funktioniert, deswegen waren auch
alle ein bisschen enttäuscht danach. Nach dem Tanz hat dann jedes Kind ein Sack
Süßigkeiten bekommen und selbst gebastelte Schneemänner (von mir gebastelt ;).
Spätestens zu diesem Zeitpunkt bricht in der großen Halle ein kleines Chaos
aus, alle laufen durcheinander, Namen werden durch den Raum geschrien und
kleine Kinder rennen schreiend und sich schlagend durch die Menge. Ich sitz
ganz gelassen am Rand und schau mir das Treiben an. Irgendwie hab ich mich
schon dran gewöhnt, der Geräuschpegel macht mir nix mehr aus und alle sind doch
irgendwie zurfrieden, es ist schön ;). So was Unorgenisiertes werd ich wohl in
Deutschaland nicht mehr erleben, vermissen werd ich es auf jeden Fall. Danach
sind die Erzieherinnen und ich noch bei einer im Haus eine Cola trinken gegangen,  um uns von dem Stress zu erholen und ich bin
fast mit zwei Kinder im Arm auf dem Sofa eingeschlafen…

Am nächsten Tag war ich zu einer „Baby Shower“ eigeladen,
von der Tochter einer Erzieherin. So richtig konnte ich mir nicht vorstellen,
was man da feiert. Auf jeden Fall war die Tochter schwanger und im Januar kommt
das Kind. Wie immer kam ich pünktlich und damit vieeeeeeel zu früh. Eigentlich sollte
es um 2 los gehen, um 4 kamen die ersten Leute und halb 5 ging es los. Deswegen
hab ich noch ein bisschen beim Aufbauen geholfen und Fleischspieße gemacht.
Dann gab es viele kleine Spiel die alle irgendwas mit Babys zu tun hatten. Und
es war eigentlich sehr lustig. Ein Spiel hab ich sogar gewonnen, bei dem ich
spielen musste das einer der Erzieherinnen meine Frau ist und schwanger und sie
ins Krankenhaus bringen muss. Ich hab sie dann einfach auf den Armen ins
„Krankenhaus“ getragen, was dem Publikum gefallen hat. Naja nach weiteren
Spielen und Reis und viel Kuchen, hab ich dann meinen letzten Bus verpasst und
hatte Glück das die Ecuadorianer so nett sind und mich nach Hause gefahren
haben. Ich musste nämlich dringen heim, weil wir um 10 nachts nach Cuenca,
einer Stadt im Süden fahren wollten.

Den Bus haben
wir dann auch bekommen und wir sind 10 Stunden durch die Nacht Richtung Süden
gefahren. Ich hatte mir die Nachtfahrt sogar ein bisschen schlimmer
vorgestellt, aber ich konnte dann doch n bisschen schlafen. Am morgen
angekommen, sind wir gleich in einen andere Bus umgestiegen, um Ingapirca, eine
alte Inka Ruine, in der Nähe anzuschauen. Es ist eine der größten Ruinen
Ecuadors, aber im Vergleich zu denen im Peru nicht so groß. Trotzdem muss man
das mal gesehen haben, wir haben dann sogar eine kleine Führung bekommen ( auf
spanisch) und haben ein bisschen was über den alten Sonnentempel in Form eines
Pumas gelernt;). Dann ging es wieder zurück in die Altstadt von Cuenca, um ein
paar Kirchen zu besichtigen und Museen zu besuchen, die leider alle zu hatten (
Sonntag=(. Cuenca ist einer der wohlhabendsten Städte Ecuador und damit auch
sehr sauber und schön, mit kleinem Fluss und Promenade und großen schönen
Häusern. Wofür es auch berühmt sein soll, sind die guten Meerschweinchen (Cuy).
Und da wir nun schon einmal da waren, haben wir unser Weihnachtsessen ein
bisschen vorgeschoben. Es war echt schon ein bisschen seltsam, das Tier
komplett auf dem Teller zu haben, es guckt dich an und man fragt sich „kann ich
wirklich alles von dir essen“. Nach kurzer nachfrage bekommt man die
Bestätigung, man kann alles essen. Und so sind wir über das arme Tier
hergefallen, Beine und Schenkel sehr lecker, die Haut sehr würzig, mit kleinen
Härchen (Fellüberreste). „Gegrillt“ wird das Tier zunächst übrigens mit einem
Bunsenbrenner ;). Ich war überrascht, dass man sogar die Ohren essen kann und
man den Kopf bis auf die Knochen abnagen kann. Hört sich jetzt schlimm an, ist
aber ganz normal. Auf jeden Fall war es eigentlich lecker, auch wenn einem das
Tier dann doch irgendwie leid tut. Nach dem essen sind wir noch ein bisschen in
der Stadt rumgegangen und dann um 10 nachts auch wieder zurück in Richtung
Quito. Angekommen um 5 Uhr morgens, ein bisschen geschlafen und jetzt sitzt ich
vor meinem Computer. Ich hoffe ihr habt alle eine schöne Weihnachtszeit und
morgen einen schönen Tag mit der Familie ;) ich bin morgen und die
Weihnachtstage noch hier und dann am 26. Geht’s ans Meer für Silvester;)

Also ich wünsch euch schöne Weihnachten und eine gutes neues
Jahr 2014! Ihr hört dann nächstes Jahr von mir wieder, von einer kleinen Reise
ans Meer. Bis dahin machts gut und passt auf euch auf,

Frohe Weihanchten und einen guten Rutsch,

Euer Lukas!

Im Hintergrund der Sonnentempel Der Sonnentempel ich, der Sonnengott ;) eine kirche in Cuenca Cuy vom Grill ;) links der Kopf, rechts Beine und Schenkel ;) Weinachtsdeko in Cuena ;)

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.